Sonntag, 22. Juni 2008

Home sweet home

Hallo Freunde! Wieder einmal sind etliche Tage verstrichen und es ist mal wieder an der Zeit euch über unsere Geschehnisse zu berichten. Nachdem wir in New Plymouth und Mt. Taranaki auf den Geschmack von Schnee gekommen sind und auf der Südinsel bereits gut Schnee gefallen ist, konnte uns dann nichts mehr halten und uns zog es in Richtung Südinsel. Auf dem weg dort hin hatten wir noch eine Nacht Aufenthalt in Wanganui und zwei Nächte in Wellington. Wanganui war sehr schön aber eher unspektakulär und Wellington war ziemlich gut, da wir eine Unterkunft im Backpacker-Part vom Cambridge Hotel bekamen, welches für ein Hostel recht Nobel ausgestattet ist. Ausserdem hatten wir sehr viel Spaß, als wir abends mit Argentiniern und Franzosen noch auf die Piste gegangen sind. Nach zwei Tagen und einigen Dollars weniger im Geldbeutel ging es dann via Fähre rüber auf die Südinsel und wir konnten bereits vom Wasser aus die schneebedeckten Berge sehen. In Picton angekommen ging es per Auto (was uns immer noch treu begleitet! Teu! Teu Teu!) entlang der Ostküste nach Kaikoura. Kaikoura ist ein sehr nettes Örtchen direkt an der Küste, umgeben von Bergen und bekannt für Walewatching Tours. Man sagte uns, dass das nächstgelegene Skigebiet (Mt. Lyford) bereits geöffnet hat und wir packten unsere Sachen um am nächsten Tag endlich das erste mal boarden zu gehen. Nächsten Tag also früh aufgestanden und ab in Richtung Mt. Lyford gefahren aber leider war das Skigebiet aufgrund von zu starkem Wind geschlossen. Also sind wir weiter nach Christchurch und dann nach Methven gefahren wo wiederum am nächsten Tag das Mt. Hutt Skiresort öffnen sollte. Wir nächtigten in einer sehr schönen Unterkunft und warteten gemeinsam mit anderen Schneesüchtigen auf den nächsten Tag. Aber wieder einmal Fehlanzeige, denn auch dieses Opening wurde aufgrund des Windes verschoben. Unsere Mitbewohner bremsten unseren Enthusiasmus für die Wintersaison etwas mit der Aussage, dass es recht schwer sein würde in Wanaka und Queenstown Job und Unterkunft zu bekommen, so beschlossen wir am gleichen Tag noch nach Wanaka zu fahren bevor dort die Hauptsaison beginnt und wir überhaupt keine Chance mehr haben. Angekommen im 18 grad warmen und sonnigen Wanaka machten wir uns die nächsten Tage auf Jobsuche - jedoch relativ erfolglos. Obwohl wir einige Lebensläufe in Bars und Shops lassen konnten, haben darin keine große Hoffnung. Wir beschlossen auch ohne Job uns hier in Wanaka erst einmal Sesshaft zu machen, eine Wohnung zu finden und ggf. über Kontakte oder Glück doch noch einen Job zu bekommen, welchen definitiv wir benötigen denn die Saison-Pässe sind hier unverschämt teuer. Nach zwei Tagen mit etwas hängenden Köpfen fragten uns dann zwei Französinnen ob wir Interesse hätten in ein Haus zu ziehen denn sie hätten eins gefunden und benötigen jetzt insgesamt 6 Personen. Wir checkten die Kosten, fragten weitere Leute , schauten uns das besagte Haus an und konnten einfach nur "Yeah!" sagen! Gesagt, getan und schon am nächsten Abend zogen wir zusammen mit Sophie (FRA), Blondine (FRA), Andrew (SCOT), Fran (SCOT) ein. Das Haus ist der Hammer: Gerade neu renoviert mit drei Schlafräumen, neuem Bad mit Fußbodenheizung, großem Ess- und Wohnzimmer mit Feuerstelle, Carport und eigenem Garten. Jetzt brauchen wir nur noch einen Job und natürlich Schnee, denn seit einer Woche haben wir zwar kühlere Temperaturen aber nur Sonne und wir verbringen unsere Tage hier mit warten und skateboarden. Im Anhang schon einmal 2 Fotos unserer neuen Bleibe. Innenfotos folgen in den nächsten Tagen. Viele Grüße, Malte und Marian






Montag, 9. Juni 2008

Schneeeeee

Moin liebe Freunde,

SCHALLLAALALLLAAAAA ... SCHHAALLLALALALAAA .... wenn Deutschland weiter so stark spielt, werden wir definitiv Europameister ... (wir haben das Spiel leider nicht sehen können :( )

Gestern war es dann soweit. Wir standen das erste Mal in neuseeländischen Schnee. Die Fotos sprechen für sich.

Beste Grüße ...

Marian und Malte



Dienstag, 3. Juni 2008

Northlands Roadtrip

Hello Germany!

2 Wochen um: Zeit für ein update!
Nachdem wir Mt. Manganui verlassen hatten, ging es in Richtung Coromandel Peninsula, welche ich bereits zusammen mit der Family besucht hatte. Trotzdem hatten wir dort eine gute Zeit und klapperten einige Must-does wie z.B. Hot Water Beach und Cathedral Cove ab. Hot Water Beach war allerdings etwas enttäuschend, da es nur eine einzige Stelle gibt, an der man seine Füße in den Sand graben kann und dann die Hitze der geothermischen Aktivitäten unter dem Strand spürt. Das hat zufolge, dass alle Touristen gedrängt auf ca. 10qm an diesem Strand rumstanden. Weiter ging es in Richtung Coromandel Town und etwas weiter nördlich auf eine kleine Farm, wo wir zwei weitere Nächte verbrachten und einen Hike zum nächsten Berg (ca. 500m hoch) und zur alten Goldmine machten. Da das Wetter eher unbeständigt war, verbrachten wir den Nachmittag im Hostel. Nach einem weiteren stopover an der Westcoast in Port Waikato erreichten wir dann schließlich am Freitag (23.05.08) Auckland und trafen uns dort mit Lennart und Julian. Diese luden uns auf eine Party am Abend ein, was sich dann nächsten Morgen mal wieder mit einem massiven Kater bemerkbar machte. ("Ich glaub ich werd alt"). Also am Samstag nur etwas ruhiges Sightseeing (Skatepark, Rugby-Spiel, etc.) in Auckland und abends ein bisschen Pool spielen und Shisha schmökern.
Sonntag brachten wir dann all unser überflüssiges Gepäck zu Julians Gastfamilie und machten uns dann auf Richtung Norden (Northlands). Erster Stop war in Baylys Beach (Westküste), wo wir zwei Nächte in einer sehr entspannten Surflodge verbrachten und auch versuchten uns auf dem Board zu halten. Leider waren die Wellen eher Weißwasser-Waschmaschinen-Style. Nächster Stop war Ahipara wo wir eine Nacht in einem wunderschönen aber ein wenig spießig-gehaltenem (typisch deutsch) Hostel verbrachten. Leider hatten wir keine Wellen um noch einmal surfen zu gehen. Weiter ging es in Richtung Norden mit Übernachtung in Henderson Bay, wo wir abermals zwei Nächte blieben. Den ersten Tag verbrachten wir bei Bomben-Wetter am Strand und ich habe meinen ersten Fisch gefangen. Uaah! Leider zu klein um ihn zu essen aber immerhin. (Fisch essen ist super, aber mit Fisch töten habe ich noch so meine Probleme)
Am nächsten Tag fuhren wir dann ganz an die Nordspitze (Cape Raenga) und hatten viel Spaß in den riesigen Sanddünen. (see attached video) Ab jetzt ging es dann weiter mit unserem treuen und etwas überladenen Auto in Richtung Süden und wir übernachteten bei einer netten Familie in der "Bay of Islands". Nächsten Tag ging es dann bei durchwachsenem Wetter entlang der Küste Richtung Whangarei aber wir fanden dort keine wirklich schöne Unterkunft und Wellen fehlten auch. Wir beschlossen wieder an die Westküste nach Baylys Beach zu fahren um dort eventuell surfen zu gehen. Leider waren auch dort die Wellen nicht wirklich gut und nach einer Nacht ging es dann wieder zurück an die Ostküste wo wir im Goat Island Marine Reserve schnorcheln gingen. Ziemlich beeindruckend, denn wir sahen neben zahlreichen Fischen (dessen Namen wir leider nicht behalten konnte ) und auch einen Stachelrochen. Leider war die Region sehr rar mit Hostels gesäht und wir entschieden, wieder zurück nach Auckland zu fahren.
Julian und Lennart werden in den nächsten Tagen dann ihre letzten Sachen organisieren und dann nach Fiji zu fliegen. Wir werden ebenfalls noch ein/zwei tage hier in Auckland verbringen und dann langsam wieder in Richtung Süden zu fahren um hoffentlich in zwei Wochen im Schnee zu stehen. Es war eine sehr gute Zeit zusammen in den Northlands – allerdings etwas zu wenig von selbiger, denn teilweise saßen wir doch sehr lange im Auto. Egal, es war halt ein Roadtrip. Also Freunde, seit gegrüßt und wir melden uns wieder in spätestens 2 Wochen...

Hang loose,
Malte & Marian